Igel (3-6 Jahre)

Die Igel-Kinder (ca. 3 – 6 Jahre) werden von den Erzieherinnen Janine F. und Maike F. liebevoll und konsequent begleitet. Hier findet auch ganz gezielt Vorschularbeit statt.

Grundlegende Kenntnisse wie Farben und Mengenlehre, Basteln, Schneiden, Malen, Singen, Gruppen – und Kontaktfähigkeit, Konfliktverhalten, Regelbewusstsein stärken, lernen die Kinder verstärkt in dieser Gruppe.

Pädagogische Inhalte in dieser Gruppe:

– Exkursionen zu verschiedenen Institutionen wie Feuerwehr, Polizei, Museen, Theater, Kino etc.

– Erkundung des Stadtteils (Hausbesuche durch gegenseitige Frühstückseinladungen

– Verkehrserziehung

– differenzierte Kreativangebote

– soziale Ziele festlegen, d.h. verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen

– erarbeiten von Lernspielen

– Ausdauer, Merkfähigkeit und Konzentration mit viel Spaß fördern

– Spielzeugtag (eigenes Spielzeug von zuhause) einmal in der Woche

– Schwimmbadbesuch einmal im Monat

– Waldtag einmal im Monat

Uns ist bewusst dass das letzte Jahr vor der Schule für die Kinder und auch für die Eltern etwas Besonderes ist. Deshalb bieten wir für unsere „Großen“ ein Jahr vor Schulbeginn eine Vorschulgruppe an, die zweimal wöchentlich stattfindet.

Pädagogische Inhalte der Vorschularbeit:

– Kooperation mit den Grundschulen

– erarbeiten von Lernspielen und Übungen, wie Schwungübungen und Formenwahrnehmung

– Ausdauer, Merkfähigkeit und Konzentration

Funktionsräume:

Die Igel haben drei Räume zur Verfügung.

– Bauraum

– Rollenspiel- / Ruheraum

– Regelraum

Bauraum:

Kinder wollen ihre Umwelt aktiv mitgestalten und mit eigenen Händen „begreifen“. Das Spiel und ihre Wahrnehmung ist dabei Hilfe, die sie benötigen.

Beim Bauen und Konstruieren entwickeln Kinder ihre Grob – und Feinmotorik.

Sie setzen sich spielerisch mit vielen physikalischen Gesetzen auseinander und verstehen diese nach einiger Zeit. Im Spiel lernen Kinder den Umgang mit verschiedenen Materialien, mit denen sie ihre Ideen, ihre Kreativität und ihre Phantasie entfalten können. Von zentraler Bedeutung ist die verbale und nonverbale Kommunikation der Kinder. Die Kinder begleiten ihre Bauaktivitäten sehr häufig mit Geschichten oder Erlebnissen aus ihrem Alltagsleben. so wird auch die Sprache gefördert.

Wir bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten zum klein – und großräumigen Bauen und Konstruieren. Dieses bieten wir sowohl im Bauraum als auch im Bewegungsraum, aber auch beim Waldtag an.

Regelraum:

In unserem Regelraum haben die Kinder die Möglichkeit, ihre feinmotorischen und kognitiven Fähigkeiten zu schulen, künstlerisch zu gestalten, Kreativität und Phantasie zu entwickeln, Ästhetik zu bilden, z.B. durch purzeln, malen , Tischspiele, kneten, stecken, basteln, fädeln, tuschen etc.

Dafür stehen den Kindern vielfältige Materialien zur Verfügung, z.B.:

– Wasser – und Fingerfarben

– Holzbuntstifte, Wachs – und Fasermalstifte

– Naturmaterialien wie z.B. Federn, Muscheln, Korken, Tannenzapfen u.a.

– Scheren

– Unterschiedliches Papier

– eine Tafel mit Kreide

Die Materialien sind so untergebracht, dass sie einen Aufforderungscharakter haben und die Kinder zu einem kreativen Umgang animieren.

Hier finden auch die Mahlzeiten und die Vorschularbeit statt.

Rollenspiel – / Ruheraum

Rollenspiele sind für Kinder sehr wichtig. Das Kind setzt sich spielerisch mit der Welt der Erwachsenen auseinander. Berufe und / oder Aufgaben werden nicht selten nachgespielt.

Kinder erleben und erlernen Empathie, sich in Andere hinein zu fühlen. Sie erleben dadurch verschiedene Sichtweisen verschiedenster Rollen, wie z.B. Arzt, ein Elternteil oder ein Tier. Kinder leben in dieser Zeit in einer anderen Welt.

Im Rollenspiel lernt das Kind, Regeln zu setzen und auch einzuhalten. Im Spiel fällt es leichter, beispielsweiseaufzuräumen, zu teilen oder Essen zuzubereiten.

Die Kinder lernen, sich untereinander abzusprechen und gemeinsame Entscheidungen zu treffen. So wird auch das Sozialverhalten geübt. Das Kind lernt sich selbst, seine Gefühle und die Gefühle der Anderen zu schätzen und entwickelt zunehmend ein Bewusstsein für eigene Emotionen. Oft werden im Rollenspiel auch Konflikte, Ängste und Erlebnisse verarbeitet.

Je nach Bedürfnissen und Interessen der einzelnen Kinder, besteht die Möglichkeit, durch das Zuziehen eines raumteilenden Vorhangs, sich in die Ruheecke zurückzuziehen, um sich auszuruhen oder zu spielen.

Nach dem Mittagessen wird der Raum zum Ruheraum. Eine riesengroße Matratze sowie verschiedene Kissen laden zum Ausruhen ein. Ebenso wie die körperliche Bewegung sind Entspannungs – und Ruhezeiten wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes. Das gemeinsame Entspannen im kindgerechten Ruhebereich, der den ganzen Tag für alle Kinder zugänglich ist, schafft hier einen Ausgleich, eröffnet neue Wahrnehmungserfahrungen und trägt zum geistigen und körperlichen Wohlbefinden der Kinder bei.

Gerade in Kitas ist eine multifunktionale Nutzbarkeit des Ruhebereiches sinnvoll.

Der Ruhebereich ist mit Kissen und Decken ausgestattet und soll eine kuschelige Atmosphäre ausstrahlen. Er bietet Gelegenheit zum Kuscheln, zum Betrachten von Bilderbüchern, zum Lauschen von Hörbüchern, in Phantasiereisen der eigenen Phantasie freien Lauf zu lassen oder als Erweiterung des Rollenspielbereiches.